Virtual Engineer

Wie bei vielen Innovationen, so stand war auch hier eine Frage der Ausgangspunkt: wie können wir Dinge besser tun?

Es war anfang 2009 und IPsoft sah sich mit einem sprunghaften Anstieg der Nachfrage konfrontiert. Die Anzahl an Neukunden und Aufträgen erreichte neue Rekordhöhen und damit stieg der Druck, die Automatisierungstechnologie weiterzuentwickeln.
Das Ziel bestand darin, das Antwortverhalten der Automaten zu verbessern. Das Ergebnis: ein virtueller Ingenieur, im Kern ein Level 1 Junior Systemadministrator, der einen Servicevorfall unmittelbar nach Auftreten erkennt und Lösungsaktivitäten einleitet.

Der virtuelle Ingenieur hat schon drastische Auswirkungen auf den Betrieb gehabt:

  • Alleine im Cisco-Umfeld konnte der virtuelle Ingenieur mehr als 500 000 Störungen bearbeiten
  • In anderen Kundeumfeldern konnte der virtuelle Ingenieur mehr als 600 000 Störungen behandeln

Dies ergibt in der Summe 1,1 Millionen bearbeitete Störungen, hiervon konnte der virtuelle Ingenieur 30% vollautomatisch lösen.
Und die Zahl der durch den virtuellen Ingenieur bearbeiteten Tickets wächst minütlich. Seit Sie angefangen haben, diesen Artikel zu lesen, hat der virtuelle Ingenieur weitere Störungen bearbeitet.

In mehr als 75% der Kundenumgebungen kommt der virtuelle Ingenieur zum Einsatz, über all da wo Netzwerke, Unix-, Windows- und Datenbankumgebungen überwacht und betrieben werden.

Diese Technologie gestattet es auch den Mitarbeitern der IPsoft, sich auf die komplexeren Problemstellungen zu konzentrieren. So kann der virtuele Ingenieur beispielsweise das Betriebshandbuch auswerten, eine Tätigkeit, die durchaus zwischen einer halben und zwei Stunden eines Mitarbeiters in Anspruch nehmen kann.

Was kommt als nächstes? Der virtuelle Ingenieur könnte demnächst eine Beförderung erfahren: das IPsoft-Team is gerade dabei ihm beizubringen, wie er höherwertige Aufgaben erledigen und mit iSeries Mainframes umgehen kann.